NEUIGKEITEN


Aktuelle Neuigkeiten aus der Welt der Industrie 4.0


09. Jahressitzung der Deutsch-Chinesischen Kommission zur Zusammenarbeit in der Normung

 In einer zweitägigen virtuellen Konferenz berichteten innerhalb der Deutsch-Chinesischen Kommission zur Zusammenarbeit in der Normung die einzelnen Unterarbeitsgruppen zu Ihren Jahresergebnissen und loteten ihre Ziele für das kommende Jahr aus.

Rund 90 Teilnehmende aus Ministerien, Industrie und Forschungseinrichtungen nahmen an der 12. Plenarsitzung der UAG I4.0 am ersten Konferenztag teil. Auf der Hybridkonferenz stellten die sieben TEGs die gemeinsamen Erfolge seit der letzten Plenarsitzung (Juni 2021) vor und stimmten ihre Arbeitspläne für das kommende Kooperationsjahr ab. So konnte trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie  mit dem „Overview of communication TSN technology for Smart Manufacturing including relevant standards“ die nächste gemeinsame Publikation der UAG I4.0 vorgestellt werden. Dieser Bericht reflektiert die gemeinsamen Harmonisierungsaktivitäten zu TSN und demonstriert den Wert der gemeinsame Beiträge zu IEC/IEEE 60802 und die Bedeutung internationaler Harmonisierungsdialoge im Vorfeld der internationalen Normung. Für das Jahr 2022 sind weitere Veröffentlichung in der Erarbeitung.

 

Am zweiten Konferenztag folgte im noch größeren Teilnehmerrahmen die 11. Jahressitzung der DCKN. Die bilaterale Zusammenarbeit, deren Ziel die enge Kooperation bei normungspolitischen Fragen und die Koordination der Aktivitäten in internationalen Normungsorganisationen ist, hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt, so dass trotz der schwierigen Rahmenbedingungen der Austausch zu den wichtigsten Themen der Kommission sowie der Untergruppen fortgeführt werden konnte. Derzeit zählen zu den im Fokus stehenden Themen: Elektromobilität und autonomes und vernetztes Fahren, das seit 2018 im Rahmen der DCKN behandelt wird. Auch hier findet ein reger Austausch statt, den beiden Seiten zu schätzen wissen.

 

Digitales Typenschild als Einstieg in die Industrie 4.0

 

Typenschilder stellen ein wichtiges Glied für den sicheren Betrieb von Produkten dar. Mit dem Typenschild gibt der Hersteller wichtige Informationen zur eindeutigen Identifikation und Nutzung eines Produktes und trägt somit zur Produktsicherheit bei. Typenschilder werden heutzutage als Metallschilder, Aufkleber oder Aufdrucke fest mit dem Produkt verbunden. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ist das Konzept des analogen Typenschildes nicht mehr zeitgemäß, und es gibt zahlreiche Bestrebungen für ein „Digitales Typenschild“ als sinnvolle Ergänzung und Einstieg in die Welt des digitalen Zwillings.

 

Durch die verschiedenen Anforderungen an ein Digitales Typenschild gibt es aktuell zwei Ausprägungsformen, die in Normungsprojekten beschrieben werden:

1.       Das Digitale Typenschild als Produkt-Ausweis
Diese Ausprägung enthält die wesentlichen Produktkennzeichnungen in digitaler Form. Über ein Smartphone, Tablet­-PC oder andere Lesegeräte können die Informationen direkt und ohne Netzwerkverbindung aus dem Digitalen Typenschild gelesen und dem Anwender zugeführt werden. Basis für dieses Typenschild ist die VDE V 0170­100, welche die Grundlage der zukünftigen bei IEC/TC 65/SC 65E in Erarbeitung befindlichen IEC 63365 bildet.

2.       Das Digitale Typenschild als eindeutige Produktidentifikation
Das Digitale Typenschild basierend auf einer eindeutigen Identifikation liefert über das Internet die vollständige Produktdokumentation mit automatisierbarem Zugriff auf alle Informationen und Services für das Produkt und seinen Einsatz entlang des gesamten Lebenszyklus für Hersteller und Anwender. Das Digitale Typenschild enthält hierzu einen weltweit eindeutigen URI (Unique Ressource Identifier) mit einer gerätspezifischen Identifikation. Diese Variante des Digitalen Typenschildes wird in der DIN SPEC 91406 beschrieben, die bei IEC/TC 65/SC 65E in der IEC 61406 als internationale Norm weiterentwickelt wird.

 

Beide Ausprägungen des Digitalen Typschildes haben ihre Vor­ und Nachteile. Welcher Variante der Vorzug gegeben wird, hängt von dem individuellen Produkt und seinem Einsatz ab.

 

Labs Network Industrie 4.0 - LNI 4.0

Der langjährige CTO Dr. Dominik Rohrmus wechselte zum 01.07.2021 zur GAIA-X European Association for Data and Cloud AISBL und übernimmt in Brüssel die Funktion des COO.

Dominik Rohrmus hat in den vergangenen fünf Jahren bei LNI 4.0 vor allem die 120 industriellen Use Cases und die für die Standardisierung wichtigen fünf Testbeds für Industrie 4.0 vorangetrieben. Er brennt für den Mittelstand und war maßgeblich an der digitalen Transformation von Hunderten von KMU beteiligt. Darüber hinaus hat er die Verbandsarbeit sowie die Zusammenarbeit mit der Plattform Industrie 4.0 und dem Standardization Council Industrie 4.0 maßgeblich begleitet.

Sein unkonventionelles Denken sowie seine branchenübergreifende Industrieexpertise haben eine breite Basis für LNI 4.0 geschaffen.

Anja Simon hat zum 1.7.2021 die CTO-Rolle für LNI 4.0 übernommen. Anja Simon verantwortete bisher Forschung- und Entwicklungsprojekte im Bereich Digitaler Zwilling und Human-Machine-Interface.

Nach ihrem Diplom in Technischer Kybernetik und Automatisierungstechnik an der HTWK Leipzig begann sie ihre Karriere bei Siemens. Parallel zu ihrer Tätigkeit bei Siemens hat sie einen europäischen Wirtschaftsabschluss erworben und sich zusätzlich zum Systemischen Consultant weiterqualifiziert.

Ihre berufliche Laufbahn führte Anja Simon von operativen Großprojekten für Industriekunden, über zentrale Management Aufgaben für weltweite Shared-Service-Center, die Verantwortung von internationalen IT-Service-Outsourcing-Deals zur Initiierung und Steuerung firmenübergreifender Digitalisierungsprojekte.


Aufbrechen von Silos mit dem Framework der Digitalen Fabrik

Die industrielle Produktion wird zunehmend vernetzter und auch intelligenter. Damit das aber möglich ist, müssen Maschinen die gleiche Sprache sprechen. Die Norm IEC 62382 definiert allgemeine Grundsätze des Frameworks der Digitalen Fabrik.

 

 

Von Michael A. Mullane

Bis Napoleons Armee im Jahr 1799 auf einen großen Felsbrocken stieß, der unter den Fundamenten eines Gebäudes im Nildelta verborgen war, wusste niemand, wie die altägyptischen Hieroglyphen zu lesen waren.

 

Dank der Entdeckung des Steins von Rosette, wie der Felsbrocken später genannt wurde, waren Wissenschaftler in der Lage, anhand der altgriechischen Inschrift die ebenfalls darauf befindlichen Hieroglyphen zu entziffern. 

 

Ähnliches geschieht derzeit in "smarten" Fabriken, in denen sich Maschinen, die häufig unterschiedliche Sprachen "sprechen", der digitalen Pendants des Steins von Rosette bedienen, um dort miteinander zu kommunizieren und Informationen auszutauschen. 

 

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DKE und ITEI vertiefen Zusammenarbeit 

VDE DKE und das chinesische Instrumentation Technology & Economy Institute (ITEI) haben ihr Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit erneuert. Die Digitalisierung der industriellen Fertigung und der Normung stehen im Mittelpunkt der Vereinbarung.

ITEI bündelt im Bereich der industriellen Automation Kompetenzen zu Normung, Forschung, Ausbildung und Tests. VDE DKE und ITEI pflegen seit über zehn Jahren einen engen Austausch. Zunächst fand dieser Austausch im informellen Rahmen statt, seit basiert 2014 die Zusammenarbeit auf einem MoU zwischen beiden Organisationen.

In der Zeit seit Unterzeichnung des ersten MoU standen Experten von ITEI und DKE im engen Austausch zu verschiedenen Themen von Industrie 4.0. Beispielsweise wurde von den Experten eine gemeinsame Roadmap zum Thema Predictive Maintenance erarbeitet, die in einen von beiden Seiten getragenen Normungsantrag bei IEC/TC 65 überführt werden konnte.

Im Rahmen einer digitalen Unterschriftszeremonie wurde am 08. April 2021 das MoU mit neuen Schwerpunkten in Richtung der Digitalisierung der industriellen Fertigung und der Normung unterzeichnet. Nach einem Grußwort von Herrn Guo Chenguang (Deputy Director General of the Standards Innovation Department, SAC) würdigten DKE Geschäftsführer Michael Teigeler und ITEI Director Prof Ouyang Jinsong die erzielten Ergebnisse.

Anschließend gaben ITEI Deputy Director of Standards and Test Center Ding Lu und DKE SCI 4.0 Geschäftsführer Dr- Jens Gayko einen tieferen Einblick in die technischen Themen der vergangenen Jahre und einen Ausblick in das vereinbarte Arbeitsprogramm. Dieses Arbeitsprogramm beinhaltet eine große Bandbreite von Themen wie zum Beispiel maschinenlesbare und maschineninterpretierbare Normen, Industrie 4.0, funktionale Sicherheit und Anwendungen künstlicher Intelligenz in der industriellen Automation.

Zum Abschluss betonten beide Parteien, den persönlichen Austausch vor Ort nach Abschluss der Corona-Pandemie wieder aufzunehmen.


NeRess in Kooperation mit DKE & DIN | Online-Veranstaltung zum Thema Ressourceneffizienz & Industrie 4.0 – Standardisierung und Beispiele aus der Praxis 

Ein strategisches Handlungsfeld der Normung von Industrie 4.0 ist die Nachhaltigkeit. Industrie 4.0 ermöglicht es unter anderem, zusätzliche Potenziale der Ressourceneffizienz zu heben. In Kombination mit konstruktiven und prozessualen Ansätzen können zum Beispiel Stoffkreisläufe über den gesamten Produktlebenszyklus geschlossen werden. Industrie 4.0 ist so ein maßgeblicher Enabler für Kreislaufwirtschaft sowie Umwelt- und Klimaschutz insgesamt.

Am 29. April 2021 veranstaltet das Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess) in Kooperation mit der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) sowie dem Deutschen Institut für Normung (DIN) eine Online-Veranstaltung aus der Reihe „Ressourceneffizienz vor Ort“ und möchte Ihnen einen aktuellen Überblick über dieses wichtige strategische Handlungsfeld geben.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen, Multiplikatoren und weitere Stakeholder im Bereich Ressourceneffizienz und Industrie 4.0.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://www.neress.de/termine/re-vor-ort-termine/re-vor-ort-29042021-online/

 


Bundesminister Altmeier trifft die koreanische Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen und

Start-ups, Young-sun Park

Deutschland und Korea verstärken ihre Zusammenarbeit bei der Industrie 4.0. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am 04.12.20 die koreanische Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups, Young-sun Park, in einer Zeichnungszeremonie zwischen Labs Network Industrie 4.0 (LNI 4.0) und Korean Smart Manufacturing Office (KOSMO) getroffen.

 

Der LNI 4.0 Verein wurde aus der Plattform Industrie 4.0 heraus gegründet und hat mit dem Korean Smart Manufacturing Office (KOSMO) eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Gemeinsam werden die Unterzeichner Forschung und Entwicklung von Industrie 4.0 Lösungen vorantreiben, welche vor allem kleinen und mittleren Unternehmen zugute kommen sollen.

 

Bundesminister Altmaier: „Das heute geschlossene Joint-Agreement ist für uns ein weiterer Meilenstein, um unsere Aktivitäten im Bereich Industrie 4.0 international zu flankieren und uns mit innovativen Partnern zu vernetzen. Beide Seiten werden gleichermaßen von der vertieften Kooperation profitieren. Korea ist für uns schon jetzt einer der wichtigsten Industrie- und Technologiepartner in Asien und ein wichtiger Wertepartner, mit dem uns viele Gemeinsamkeiten verbinden.“

Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung des BMWi.


Veröffentlichung Normungsroadmap Künstliche Intelligenz

Die Normungsroadmap Künstliche Intelligenz von DIN und DKE wird am 30.11.2020 beim Digital-Gipfel vorgestellt. Am 07.12.2020 findet die Ergebnispräsentation statt. Fach-Workshops werden das Thema im Januar/Februar 2021 begleiten und sollen ein tieferes Verständnis vermitteln, zu Diskussionen führen und neue Projekte anstoßen.

 

Die DKE hat gemeinsam mit DIN im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Normungsroadmap Künstliche Intelligenz fertiggestellt. Die Roadmap gibt Handlungsempfehlungen für die Normung und Standardisierung rund um Künstliche Intelligenz und setzt damit eine wesentliche Maßnahme der KI-Strategie der Bundesregierung um.

 

Rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft haben das Dokument zusammen entwickelt. Eine hochrangige Steuerungsgruppe unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Wahlster hat die Erarbeitung koordiniert und begleitet. Die Roadmap liefert einen umfassenden Überblick über Status Quo, Anforderungen und Herausforderungen sowie Normungs- und Standardisierungsbedarfe zu sieben Schwerpunktthemen rund um Künstliche Intelligenz: Grundlagen, Ethik/Responsible AI; Qualität, Konformitätsbewertung und Zertifizierung; IT-Sicherheit bei KI-Systemen; Industrielle Automation; Mobilität und Logistik sowie KI in der Medizin.

 

Die Normungsroadmap KI wird anlässlich des Digital-Gipfels der Bundesregierung am 30. November 2020 veröffentlicht und vorgestellt. Alle Informationen sowie die Anmeldung zum virtuellen Digitalgipfel sind unter https://www.de.digital/DIGITAL/Navigation/DE/Digital-Gipfel/digital-gipfel.html abrufbar. Zusätzlich findet am 07.12.2020 die Online-Ergebnispräsentation der Normungsroadmap KI statt. Weitere Online-Fachworkshops im Januar/Februar 2021 sollen ein tieferes Verständnis vermitteln, zu Diskussionen führen und neue Projekte anstoßen.

Sie können die Normungsroadmap Künstliche Intelligenz hier downloaden. 


Publikation Diskussionspapier: Germany - Japan Common Strategy for Industrie 4.0 and Industrial Internet of Things (IIOT) Second Edition 

Die deutschen und japanischen Partner einigten sich darauf, eine gemeinsame Zukunftsvision für eine intelligente Fertigungsstandardisierung zu schaffen, einen Mechanismus des proaktiven Informationsaustauschs zu schaffen und transparent zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus einigten sich die Partner darauf, inhaltliche Bereiche in der Normung Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT) auf der Grundlage konkreter konzeptioneller Arbeiten, z.B. der Ausarbeitung der verschiedenen Nutzungsansichten, zu untersuchen, um ein gemeinsames Verständnis zum Thema Anwendungsfälle zu erreichen.

Diese inhaltlichen Bereiche wurden als erste Ausgabe der gemeinsamen Strategie im Jahr 2017 beschrieben und veröffentlicht. Auf der Grundlage der bisherigen Aktivitäten, Errungenschaften und sich erheblich verändernden globalen Umstände einigten sich beide Partner heute darauf, die Zusammenarbeit als zweite Stufe der gemeinsamen Strategie zu "aktualisieren".

Das Diskussionspapier steht hier zum Download bereit.


Veröffentlichung des Deutsch-Chinesischen Arbeitspapieres "Functional Safety for Industrie 4.0 and Intelligent Manufacturing

Das Arbeitspapier bringt Licht in in die gemeinsame chinesisch-deutsche Sichtweise zu Fragen der funktionalen Sicherheit im Umfeld von Industrie 4.0/Intelligent Manufacturing. Es erläutert das Grundkonzept der traditionellen technischen Sicherheit, die früher auf mechanischer und elektronischer Technologie basierte. Das Papier geht auf die zunehmende Komplexität und Vernetzung der Systeme ein und skizziert, wie die gesamte Infrastruktur anfälliger für interne Ausfälle und Cyberattacken geworden ist. Insofern analysiert das Papier bestehende Normen und Spezifikationen und gibt Empfehlungen, um Sicherheit für Industrie 4.0/Intelligent Manufacturing zu erreichen. Es kommt zu dem Schluss, dass bestehende internationale Normen interpretiert und geändert werden müssen, um neue Fragen und Gefahren abzudecken. Es bezieht sich auch auf die mögliche Integration von Sicherheit und Schutz.

 

Hintergrund

Durch die Harmonisierung wichtiger Normen auf internationaler Ebene ermöglicht die Chinesisch-Deutsche Normungskooperation Industrie und Verbrauchern gleichermaßen, sich in lückenlose moderne globale Wertschöpfungsketten zu integrieren. Innerhalb von fünf Jahren der Zusammenarbeit konnten beide Seiten auf internationaler Ebene gemeinsame Vereinbarungen zu einer Vielzahl von Themen treffen und gemeinsame Normungsvorschläge einreichen. 

Das Chinesisch-Deutsche Arbeitspapier zur Funktionalen Sicherheit wird gemeinsam von den technischen Experten der Unterarbeitsgruppe Industrie 4.0/Intelligent Manufacturing (SWG I4.0/IM) des Chinesisch-Deutschen Komitees für Normungskooperation erarbeitet. Die SWG I4.0/IM wird technisch vom Standardization Council Industrie 4.0 (SCI 4.0) und seinem chinesischen Partner National Intelligent Manufacturing Standardization Administration Group (IMSG) geleitet. 

Politisch wird die Zusammenarbeit durch das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT), die Standardization Administration of China (SAC) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gesteuert. 

In einem nächsten Schritt werden die technischen Experten Diskussionen über die Auswirkungen neuer und hoch innovativer Technologien wie der Künstlichen Intelligenz beginnen, die viele Aspekte der funktionalen Sicherheit berühren werden.

 

Das Arbeitspapier steht Ihnen hier zum Download bereit. 


"Industrie 4.0-The Reference Architecture Model RAMI 4.0 & the Industrie 4.0 component"

 

"Industrie 4.0-The Reference Architecture Model RAMI 4.0 & the Industrie 4.0 component", die englische Übersetzung des Leitfadens "Basiswissen RAMI 4.0" ist im Beuth Verlag erschienen. 

 

Mit dem Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI4.0) werden erstmalig unterschiedliche Aspekte in einem gemeinsamen Modell zusammengeführt (Kommunikationslayer, Lebenszyklus von Anlagen beziehungsweise Produkten sowie Automatisierungs- und IT-Ebene). Mit diesem Werk erhält der Leser erstmals eine Zusammenfassung verschiedener Dokumente zum Thema Industrie 4.0: sozusagen einen roten Faden, der die Inhalte dieser Dokumente zueinander in Beziehung setzt. Das Buch vermittelt die technischen Grundlagen zur Realisierung von Industrie 4.0-Wertschöpfungsnetzwerken, in denen Gegenstände der physischen Welt gemäß Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0) für ihre Verwendung in der Informationswelt als I4.0-Komponenten beschrieben werden.


Neuer Vorsitz:CEN-CLC-ETSI SMa-CG

Dr. Jens Gayko zum neuen Vorsitzenden der CEN-CENELEC-ETSI Coordination Group on Smart Manufacturing (CEN-CLC-ETSI SMa-CG) gewählt

 

Im Rahmen der Konstitution der CEN-CENELEC-ETSI Coordination Group on Smart Manufacturing (CEN-CLC-ETSI SMa-CG) wurde Dr. Jens Gayko (Geschäftsführer SCI 4.0) zum neuen Vorsitzenden des Koordinationsgremiums gewählt. Das zugehörige Sekretariat ist im DIN beheimatet wird von Frau Anna Petschulies betreut.


Neuer SCI 4.0 Expertenrat für Künstliche Intelligenz in industriellen Anwendungen

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als das vielleicht größte Zukunftsthema. Zusammen mit deutschen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Technologie-Experten und Verbänden möchte das Standardization Council Industrie 4.0, gemeinsam mit DKE und DIN, einen nationalen Expertenrat erstellen, um Technologien und Anwendungsfelder der KI in Industrie 4.0 sowie Möglichkeiten der Implementierung mittels technischer Standards zu diskutieren und umzusetzen. Aufgrund zahlreicher internationaler Aktivitäten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz ist es unser Ziel, einen nationalen Diskurs zu initiieren, der eine frühzeitige Einbindung und Mitgestaltung der internationalen Aktivitäten ermöglicht. Für deutsche Interessengruppen besteht hier die Möglichkeit, Technologien der Zukunft durch die Etablierung internationaler Normen und Standards wegweisend in den Markt zu bringen. 


Komplexe Welt - ohne Funktionale Sicherheit undenkbar

- so lautet die Publikation des DKE Normungsmanagers Holger Lange und des Leiters des Aufgabengebietes Innovation Stefan Heusinger in der aktuellen Ausgabe der DIN Mitteilungen.

Die Funktionale Sicherheit ist insbesondere in der Automatisierungstechnik, der Luftfahrt und im Automobilbereich nicht mehr wegzudenken. Mit den in den Normen festgeschriebenen Anforderungen und etablierten Methoden unterstützt sie die Entwickler dabei, funktional sichere Produkte in den Markt zu bringen.

Waren vor einigen Jahren noch lineare "Stand alone"-Produkte Stand der Technik, steigt heute die Komplexität mit dem erforderlichen Vernetzungsgrad von Industrie 4.0 und Künstlicher Intelligenz mehrdimensional an.

Herausforderungen, die sich hierbei sowohl für die Entwickler als auch für die Normung ergeben, wurden auf den diesjährigen "Erfurter Tagen" - der etablierten DKE-Veranstaltung für Funktionale Sicherheit - mit dem Fachpublikum diskutiert.

 

Die vollständige Publikation erhalten Sie hier.


VDE Tec Summit 2020

Der VDE Tec Summit vom 26. bis 27. Februar 2020 in der Arena in Berlin ist der führende Kongress rund um die Anwendungsfelder Industry, Energy, Mobility, Future Technologies und Cybersecurity.

Die Teilnehmer erhalten in 28 Sessions, 3 Plenen, verschiedenen interaktiven Formaten und einer begleitenden Fachausstellung einen gewinnbringenden branchenübergreifenden Anwendungsbezug.

Weitere Informationen erhalten Sie hier